Packliste für den Skiurlaub
Kälte, Schneereflexion und wechselnde Pistenverhältnisse — was neben der eigentlichen Skiausrüstung leicht vergessen wird.
Diese Liste auf Reisedauer und Jahreszeit anpassen
Schnee reflektiert einen deutlich höheren Anteil der Sonnenstrahlung als die meisten anderen Untergründe. Wer diesen Effekt unterschätzt, bekommt selbst bei bewölktem Himmel einen Sonnenbrand im Gesicht und an den Lippen. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Lippenpflege mit UV-Schutz gehören deshalb in jede Skiausrüstung, unabhängig von der gefühlten Wetterlage am Morgen.
Bei der Skibekleidung zählt das Zwiebelprinzip mehr als ein einzelnes, besonders dickes Stück. Eine Thermounterwäsche direkt auf der Haut, eine wärmende Zwischenschicht und eine wasserdichte Außenjacke lassen sich an unterschiedliche Anstrengung und Tagestemperatur anpassen. Bei Aufstiegen oder in der Mittagssonne wird schnell zu warm, wer nur eine dicke Jacke ohne Zwischenschicht trägt, hat dagegen keine Möglichkeit, die Temperatur zu regulieren.
Skihandschuhe und -socken sollten eine Nummer größer gewählt werden als für den Alltag, da dickere Socken und eingeschränkte Durchblutung in engen Skischuhen schnell zu kalten Füßen führen. Ein zweites Paar Handschuhe als Reserve ist sinnvoll, falls das erste Paar bei Sturz oder Schneeschmelze durchnässt.
Powerbanks und Handyakkus verlieren bei Kälte deutlich an Kapazität. Beide sollten möglichst körpernah in der Innentasche der Jacke transportiert werden statt im Außenfach des Rucksacks, wo die Temperatur der Umgebung entspricht.
Wer die eigene Skiausrüstung nicht besitzt, kann Ski, Stöcke und Skischuhe an den meisten Skigebieten vor Ort leihen — dann reduziert sich die Packliste auf die persönliche Kleidung und Schutzausrüstung wie Helm und Brille, sofern diese nicht ebenfalls im Verleih inbegriffen sind.
Eine an Reisedauer und Zielgebiet angepasste Version dieser Liste lässt sich mit dem Generator dieser Seite zusammenstellen und als PDF oder abhakbare Online-Checkliste mitnehmen.